chellers
© franziska & roland 2013-18

Herzlich Willkommen

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Cochabamba mit Spitznamen “El Ciudad Jardin"
29.11.2013, Freitag Wir   vier   Frauen   fuhren   mit   zwei   verschiedenen   Taxis   über   eine   Stunde lang.   Dann   erreichten   wir   einen   wunderschönen   Park   „Pairumani“.   Hier duftete   es   herrlich   nach   Eukalyptusbäumen   und   die   Luft   war   so   rein   zum Atmen.    Es    gab    einen    schönen    Spaziergang    durch    den    Wald    und    die Wasserbäche. Das   Wetter   war   sonnig,   wie   fast   auf   der   ganzen   Reise.   Die   Temperatur waren   praktisch   immer   tagsüber   angenehm   über   25   Grad.   Sei   es   auf 2500m   oder   5000m.   Nachts   kühlte   es   ein   wenig   ab.   Ausser   im   Tiefland wie   bei   den   Pia’s   (Juki)   war   es   anders.   Uns   friert   es   schon   jetzt,   wenn wir an die winterlichen Temperaturen der Schweiz denken. Anschliessend   gab   es   „Charque   Pique“.   Das   ist   getrocknetes   Lamafleisch, Mote   (Maiskernen   im   Wasser   gedämpft),   Mozzarellakäse,   3   Kartoffeln und   3   gekochte   Eier.   Das   ganze   hätte   man   auch   mit   Gemüse   haben können.   Aber   hier   sind   wir   einfach   vorsichtig,   wie   bei   Salat   und   dem Wasser. Den daheim gebliebenen Männern brachten wir eine Portion mit. Nachmittags    durften    wir    nochmals    in    ein    gutes    Kaffee.    Franz    und Priscilla   begleiteten   uns.   Priscilla   ging   vorher   noch   bei   einem   Rock   den Reisverschluss    schnell    ändern.    Leider    sind    die    Kaffee’s    nicht    überall rauchfrei.   Obwohl   in   ganz   Bolivien   sahen   wir   praktisch   niemand   rauchen. Die    lästigen    vielen    weggeworfenen    Zigarettenstummel,    wie    in    der Schweiz gibt es praktisch nicht zu sehen. Anschliessend   reservierten   wir   das   Restaurant   für   den   Abend   und   gingen heim,   weil   Sonia   nochmals   vorbei   kam.   Wir   bestellten   Tags   davor   noch Sachen. Auffällig   ist   es,   dass   die   Fussgänger   gar   keinen   Vortritt   haben.   Man   rennt beim    Strassen    überqueren    wirklich    ums    Leben    oder    wird    mit    viel Gehupte   begleitet.   Es   hat   schon   manchmal   Lichtsignale,   aber   die   werden kaum    beachtet,    nicht    mal    bei    Rotlicht.    Dasselbe    gilt    für    doppelte Sicherheitslinien   beim   Überholen,   mehr   Fahrgäste   als   Sitzplätze   im   Auto oder    nicht   Angurten    im   Auto.    etc.    Interessanterweise    passierte    aber trotz    sehr    dichtem    Verkehrsaufkommen    praktisch    keine    Unfälle.    Nur einmal sahen wir einen überladenen, umgekehrten Lastwagenanhänger. Nach     drei     Wochen     kamen     wir     dazu,     die     restlichen     weiteren mitgebrachten    Geschenke    zu    überreichen.    Ignacio    kehrte    von    der Bibelschule aus Argentinien erst am 27.11. nach CBBA heim. Duschen    war    angesagt,    um    das    gemeinsame    auswertige    Abschieds- Abendessen    mit    Priscilla,    Franz,    Ignacio,    Regula,    Dres.    Marilyn    und Fernando   (genannt   Nano,   ist   der   Pastor)   Fernandez   und   uns   zu   geniessen. War sehr lecker. Roland   hatte   bereits   am   Vorabend   gepackt.   Wir   Frauen   packten   dann   bis 23h. Eine kurze Nachtruhe war uns noch gegönnt. Eine    wunderschöne    Ferien    und    Gemeinschaft    mit    vielen    schönen Begegnungen geht rasant dem Ende zu. Grosse Wehmut kam auf.
reisetagebuch bolivien